10.02.2012
23. Liesing

NEIN zur Schrottverwertung in Liesinger Wohngebiet
Anrainerplattform wehrt sich gegen Monsterprojekt
schrott_alteisenDer Liesinger FPÖ-Gemeinderat Mag. Wolfgang Jung erklärt sich mit einer Notgemeinschaft betroffener Bürger solidarisch, die mit allen Mitteln gegen die Ansiedlung einer Schrottverwertungsfirma in ihrem unmittelbaren Umfeld kämpft. Diese soll im Siedlungsbereich Grawatschgasse/Kinskygasse im 23. Bezirk angesiedelt werden...

Gegenwärtig ist der Betrieb etwa einen Kilometer vom geplanten neuen Standort zu Hause. Dort kommt es seit Jahren zu Auseinandersetzungen mit den Bewohnern der angrenzenden Gemeindebauten. Ein Lokalaugenschein der Liesinger FPÖ-Bezirksräte bestätigte die massiven Lärm- und Geruchsbelastungen (durch Verbrennung nicht näher bekannter Materialien) für die Anrainern.

Lärm und Gestank auf 15.000 m² geplant

Nun möchte dieser Betrieb auf einen 15.000 m² Standort inmitten grüner Siedlungsgebiete wechseln. Die Betroffenen, die bereits unter dem Lärm von Triester Straße, Badner Bahn und Flugschneise leiden, haben sich daher zu einer Plattform zusammengeschlossen, um diesen gesundheitsgefährdenden Betrieb zu verhindern.

10 Waggons Schrott sollen pro Tag verarbeitet werden

Bis zu 10 Waggons Schrott sollen pro Tag verarbeitet und verladen werden. Auch am Samstag soll laut Antrag der Firma bis in den Nachmittag hinein der Lärm von Metallscheren und Eisenpressen die Ruhe stören. Ein Gartenbesitzer darf um diese Zeit nicht einmal Rasen mähen, meint Jung, der die versprochene Schallschutzmauer für eine unwirksame Alibiaktion hält.

FPÖ fordert Suche nach geeignetem Grundstück am Stadtrand

Jung fordert die Bezirks-SPÖ auf, endlich aktiv zu werden und dem Recycling-Betrieb bei der Suche nach einem Ersatzgrundstück mit Bahnanschluss am Stadtrand zu helfen und sichert der Anrainerplattform weiterhin massive Unterstützung zu.
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Insider - 03.10.2010 - 10:14:09
Den Anrainern möchte ich mitteilen, dass angeblich der Bundeskanzler persönlich für den Schrottplatz zustimmt und die Bauarbeiten bereits im November beginnen sollen!
Beobachter - 17.09.2010 - 10:48:59
Der Balkan fängt also doch schon in Hütteldorf an?
Deutscher - 17.09.2010 - 10:08:08
Bei uns in Deutschland ist so ein Problem klar geregelt. Da gibt es eine Abstandsliste, die einem Schrottplatz vorschreibt, dass er mindestens 300 Meter von den Wohnhäusern entfernt sein muss! Gott sei Dank muss ich nicht in Wien leben, der angeblich "lebenswertesten Stadt der Welt"!
Wienerberg - 14.09.2010 - 16:00:02
Wie ich gestern im Fernsehen gehört haben, werden in einigen Jahren dort auch die ganzen Fracht-Züge fahren!
Beobachter - 03.09.2010 - 09:27:37
Es ist eine Sauerei, wie unprofessionell die Umweltabteilung in Wien arbeitet! Unglaublich ist, dass so ein Antrag überhaupt angenommen wird. Der Verdacht liegt nahe, dass die zuständigen "Sachverständigen" entweder weisungsgebunden sind oder sogar von der Abfallmafia bestochen werden! Die Anrainer tun mir leid, aber so schauts aus im Roten Wien!
Insider - 30.08.2010 - 09:42:42
ad Alfred Petters
Die Abfallwirtschaft zeigt hier scheinbar ihre Macht, gegen die nur schwer anzukämpfen ist. Allerdings lässt sich eine derartige Anlage in so kurzer Distanz zu Wohnbauten kaum zufriedenstellend realisieren! Mit Grund dafür sind die als besonders lästig empfundenen impulshaften Immissionen, teilweise auch tonale Schalleinwirkungen, die sich auch bei relativ hoher Vorbelastung durch Straßenverkehr deutlich wahrnehmen lassen und so oft zu starken Belästigungen führen. Dauerhafte Konflikte mit den Anrainern sind also vorprogrammiert. Unverständlich, dass die Stadtverwaltung hier keine Lösung für beide Parteien anbietet. Bei uns in NÖ wäre das kein Problem, aber wie heisst es? Wien ist anders ...
. - 30.08.2010 - 01:29:38
in der praxis gibt es in wien schon lange keinen anrainerschutz mehr. die noch bestehenden pseudovorschriften können jederzeit und vielfach ausgehebelt werden. die zuständigen magistratsbeamten und sachverständigen sind nur mehr die verlängerten arme der mächtigen wirtschaftskammern. die anrainer werden in den komplizierten formalverfahren zur betriebsanlagengenehmigung kaltblütig über den tisch gezogen, denn sie sind rechtsunkundig, zersplittert und haben keine interessensvertretung.
Alfred Petters - 29.08.2010 - 13:46:45
ad blindbill und mundl - alias die Kogler-Brüder
Es ist lächerlich, meine Herren, wie Sie hier Stimmung machen wollen für Ihren Schrottplatz zwischen zwei Wohnsiedlungen! Ist das jetzt schon Verzweiflung, weil Ihr letzter Betriebsbewilligungsantrag voriges Jahr abgewiesen wurde?
Sie wollen Fakten? Fakt ist, dass Ihre Schrottverwertungsanlage kein ortsüblicher, für die Menschen in keiner Weise zumutbarer Betrieb ist. Fakt ist, dass Sie mit getürkten Gutachten versuchen, die Behörden zu täuschen, damit diese Ihr Wahnsinnsprojekt bewilligen! Fakt ist, dass Sie mir bereits vor 5 Jahren mit folgendem gedroht haben: \"Ich bekomme die Bewilligung auf jeden Fall. Wenn mir die Anrainer dabei etwas in den Weg legen, dann dauert es halt ein halbes Jahr länger. Darüber bin ich böse und das lasse ich Euch dann spüren\". Fakt ist auch, dass wir nicht mit miesen Krawallmachern in Nachbarschaft leben können und wollen!
Wenn Sie jetzt glauben, mit einer Monsterhalle von 18m Höhe kommen Sie bei uns durch, dann sind Sie auf dem Holzweg. Der einzige Schrotthändler in Österreich der in einer Halle arbeitet ist die Fa.Weiss in Hallein. Der befindet sich in einem Industriegebiet, das 300m von den Wohnhäusern entfernt ist und musste seine Halle voll lärmdämmen! Sie wollen in einer ungedämmten, 6.000qm großen und 18m hohen Halle, in einem gemischten Wohn- Betriebsgebiet, das 12m von den Wohnhäusern entfernt liegt, arbeiten! Wachen Sie auf Herr Kogler!
Noch ein Anrainer - 29.08.2010 - 11:49:36
blindbill-Deinem Kommentar nach bist Du der Schrottdandler selbst! Philip oder Stefan Kogler?
Hauts Euch über die Häuser mit Eurer Lärm- und Dreckschleuder! Weit weg von Wohnhäusern und den ordentlichen Betrieben, die bei uns angesiedelt sind! Wie, glaubt´s, kann man mit Euch leben? 12 Stunden täglich unerträglichen Lärm, Dreck, Erschütterungen und Schwerverkehr mit Euren Rostschüsseln? Dazu holt´s uns die Schrottwaggons vor die Schlafzimmer und versperrt´s uns den Zugang zur Badner-Bahn mit Eurer Waggon-Rangiererei!
Anrainer - 29.08.2010 - 11:21:29
Der Schrottplatz wäre 12 Meter von den Wohnhäusern entfernt! Jeder normale Mensch will und kann sich mit so einem lärmintensiven Betrieb als Nachbar nicht abfinden! In Deutschland gibt es eine sogenannte \"Abstandsliste\" für Schrottplätze, die verordnet, dass diese mindestens 300 Meter von Wohngebieten entfernt sein müssen! Es liegt also an den zuständigen Behörden in Österreich, in Zeiten der EU-Zugehörigkeit diese Verordnung zu übernehmen, damit die Lebensqualität der Menschen in unserem Land erhalten bleibt! Es kann nicht angehen, dass sich jeder dahergelaufene Schrotthändler neben einer Wohnsiedlung ansiedelt und den Menschen das Leben zur Hölle macht.
Hinter den Nicks blindbill und mundl verbergen sich vermutlich die beiden Schrotthändler Philip und Stefan Kogler, denn so hirnlose Kommentare können nicht von normalen Menschen kommen!
Mundl - 27.08.2010 - 17:33:09
Stimmt blindbill, Ich habe nur Vorteile durch diese Firma, da ich auf Grund der Krise meinen Job verloren habe - Einsparungen haben sie gesagt.
Die Brüder haben bei der Wirtschaftskammer angerufen und sich für ein Grundstück auf der Oberlaaerstraße interessiert, es hat aber geheißen, dass man mehrere Betriebe ansiedeln will und nur ein Stück geben würde, das kleiner ist als das Alte, also unmöglich und jetzt verdrehen Sie die Wahrheit, das is a Sauerei. Also ich bin froh, dass die Koglers da sind.
blindbill - 27.08.2010 - 14:40:49
Soviel ich weiß gibt es diesen Betrieb schon seit 1956, also länger als die Anrainer! Der vorige Besitzer ist mit 74 Jahren bei bester Gesundheit im Urlaub verstorben, also kann von einem gesundheitlichejn Betrieb keine Rede sein - bitte Fakten und keine Gewäsch. Ein Recyclingunternehmen leistet nicht nur einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz bei, sonder räumt ausschließlich den \"Dreck der Anderen\" weg, auch der Anrainer UND bezahlt dafür auch noch gutes Geld! Aus Selbstgefälligkeit Gift und Galle spucken, nach mehr Geld und höheren Pensionen schrein, sich aber nicht darum schern wo dieses Geld herkommt, ist nicht nur traurig sondern viel mehr asozial und egoistisch. Die österreichische Wirtschaft sthet nicht gut genug da um Menshen eine Plattform zu bieten, die nur \"I wü ned\" sagen, aber keine Lösungen bieten können. Die Alternativgrundstücke die angeblich angeboten wurden, sind keine, da diese Möchtegernkommunisten hier mit fremden Grund und Boden herumwerfen möchten, obwohl der betreffende Grundeigentümer (Gaswerk/Heizwerkstraße) überhaupt kein Interesse daran hat dieses zu verkaufen. Vorsicht, wenn man sich hinter diese Aussagen stellt! Den restlichen Schwachsinn kommentieren ich erst gar nicht, da die betreffenden Stellen die Fakten kennen und sich nicht mit aus der Luft gegriffenen Behauptungen abgeben.
Ein Arbeiter
Raymond Cistota - 05.11.2008 - 16:37:51
S.g. Hr. Mag. Wolfgang Jung !

Als ebenfalls betroffener Anrainer möchte ich mich für Ihre Unterstütung herzlich bedanken ! Wenn man sieht, wie ein derartiges Projekt gegen jeden gesunden Menschenverstand nicht nur mit Billigung, sondern auch mit vollster Untersützung de facto aller beteiligten Magistratsabteilungen "ohne Rücksicht auf Verluste" durchgeboxt wird, ist das ein Paradebeispiel für Amtsmissbrauch. Denn die Objektivität ist hier schon lange auf der Strecke geblieben, es geht um politische Entscheidungen, die exekutiert werden. Und genau hier kommen Sie - als Opposition - ins Spiel : welche rechtlichen und medialen Möglichkeiten haben Sie, uns zu unterstützen ? Ich fürchte, ohne den entsprechenden politischen Druck wird eine Verhinderung des Projekts sehr schwer. Bitte helfen Sie uns. Ich kenne Ihre Kontakte zur Bundes-FPÖ nicht, aber vielleicht wird eine Entscheidung getroffen, mit der man sich auch medial profilieren kann. Wenn Sie uns unterstützen, werden wir Sie unterstützen. Ich denke da z.B. an eine Protestversammlung von mehreren hundert Leuten inkl. entsprechenden Banner (mit FPÖ-Logo ?). Und glauben Sie mir : ich kenne die Stimmung der beiden betroffenen Siedlungen - ich kann diese Personenmenge (mit entsprechendem Vorlauf) garantieren. Ich bin fest entschlossen, nicht kampflos eine gravierende Verschlechterung meiner Lebensbedingungen hinzunehmen. Die Zeiten der Feudalherrschaft sind vorbei - wir leben in einem demokratischen Rechtstaat, und über Medien lässt sich heute sehr viel an Meinung transportieren. Bitte kontaktieren Sie mich, wenn es Ihnen mit der Unterstützung ernst ist :
Raymond Cistota - Futterknechtgasse 101 (Tel : 0664 - 812 35 23)