
23.07.2007
| Vorortelinie: Nächtlicher Lärmterror durch ÖBB-Güterverkehr | |
| ÖBB räumt „vermehrte Zugsführungen“ ein - Lärmschutzmaßnahmen sind nicht absehbar! | |
| Definitiv keine neuen Freunde machen sich einmal mehr die ÖBB – und zwar unter der Wohnbevölkerung an der Vorortelinie! Dort hatte man mit blankem Entsetzen eine starke Verkehrszunahme des nächtlichen (!) Güterverkehrs registriert, der in Penzing zum Teil nur wenige Meter von Wohnungsfenstern entfernt abgewickelt wird. Und zwar zu einem Gutteil mit völlig veralteten Waggons, deren Lärmentwicklung bei Bahnanrainern gefürchtet ist. Zur Sache berichtet wird nämlich nur allerlei Gutes zu Lärmschutzbemühungen der ÖBB sonstwo in Wien, u. a. in der Leopoldau, am Nordwestbahnhof und am Handelskai! Nichts berichtet die ÖBB jedoch von der Vorortelinie! Es könne – so räumt die ÖBB immerhin ein - „ durch zusätzliche Infrastrukturausbaumaßnahmen in Wien“ auch zu „vermehrten Zugsführungen in den Nachtstunden entlang der Vorortelinie kommen“. Schuldzuweisung Als weitere originelle Begründung nennen die ÖBB „Verzögerungen bei der Inbetriebnahme des Lainzer Tunnels, welche auf die Beeinspruchungen der Verfahren durch Projektgegner zurückzuführen ist“! Womit also offensichtlich nur „Projektgegner“ am gestörten Schlaf der Betroffenen entlang der Vorortelinie Schuld haben sollen und nicht zum Teil die fehlerhaft arbeitende Behörden, deren Bescheide rechtlich so wenig haltbar waren, dass die Projektgegner mit ihren Einsprüchen Recht behielten. Zudem planen die ÖBB im Zusammenhang mit den Bauplänen für den neuen Zentralbahnhof, den Lainzer Tunnel insgesamt mehr für den Personenverkehr als für Güterzüge zu nutzen - womit der Lainzer Tunnel als Entlastung von Güterzügen auf der Verbindungsbahn ohnehin weitgehend entfallen würde! Schildbürgerstreich Güterverkehr mit gänzlich veralteten Waggons – der lärmerregendsten Verkehr auf der Schiene überhaupt – zu Nachtzeiten nun vermehrt durch dichtest verbaute Wiener Wohngebiete zu schicken, ist natürlich nicht mit Verzögerungen beim Bau des Lainzer Tunnels zu erklären, sondern ganz konkret durch Planungs-Schildbürgerstreiche! Vorortelinie unter Denkmalschutz Lärmschutzmaßnahmen – so schreiben die ÖBB weiter - würden zwar „im Bereich Penzing“ seit heurigem Mai (an der Westbahn)gebaut, für den „Gesamtbereich der Vorortelinie“ sei ein Planungsvertrag mit Bund/Land Wien kurz vor Vertragsfertigung“. Dabei sei aber leider „diesbezüglich eine Besonderheit zu beachten: Die gesamte Strecke mit allen baulichen Anlagen steht dezidiert unter Denkmalschutz. Das bedeutet, dass alle Maßnahmen mit dem Bundesdenkmalamt gesondert abzustimmen sind. Die dafür notwendige architektonische Gesamtbetrachtung, ohne welche es keine Zustimmung vom Bundesdenkmalamt für Lärmschutz auf der Vorortelinie gibt - auch nicht für Teilbereiche -, ist derzeit in Ausarbeitung“. Die ÖBB-Nachricht, für deren Ausfertigung übrigens ein Herr im "Stab Kommunikation" mehr als zwei Monate (!) gebraucht hat, ist somit maximal als eine Sankt Nimmerleinstag-Verheißung einzuschätzen. Tatsächlicher Lärmschutz ist damit auf Jahre hinaus nicht zu erwarten! Die ÖBB werden aber jedenfalls nicht erwarten können, dass hinkünftig nächtlicher Lärmterror im Wohngebiet durch „vermehrte Zugsführungen“ veralteter Güterzüge als akzeptabel gelten könnte! Derartige Planungsfehler werden auch in der Bezirkspolitik nicht widerspruchslos bleiben können, erklärt dazu Wolfgang Krisch von den Grünen in Penzing. | |
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A. - 06.09.2010 - 16:44:23
Die rote Uli hat vielleicht wieder ein Fotoshooting. Sonst kann dieses Weib nichts. Die Gage hätte ich gerne und NULL VERANTWORTUNG FÜR DIE UMWELTBELASTUNG UND DEN LÄRM. Dieses Weib gehört in die Versenkung.
Die rote Uli hat vielleicht wieder ein Fotoshooting. Sonst kann dieses Weib nichts. Die Gage hätte ich gerne und NULL VERANTWORTUNG FÜR DIE UMWELTBELASTUNG UND DEN LÄRM. Dieses Weib gehört in die Versenkung.
Ätzerl - 06.09.2010 - 15:13:11
Was sagt denn die rote Ulli dazu? Vielleicht liegts net weit weg vom Häupl und schloft a guat!
Was sagt denn die rote Ulli dazu? Vielleicht liegts net weit weg vom Häupl und schloft a guat!
Nicht nur - 05.09.2010 - 13:31:05
die ÖBB haben Narrenfreiheit in Wien, sondern auch die Badner Bahn! Die fahren nicht nur im dicht verbautem Wohngebiet mit ihren alten Rostwaggons in der Nacht, sondern die pfeifen auch noch bei mehreren ungesicherten Bahnübergängen! Da hebts Dich am Tag aus dem Sessel und in der Nacht aus dem Bett! Zusätzlich der Flugverkehr! Aber egaL, Hauptsache wir leben in einer der "lebenswertesten" Stadt der Welt und der Veltlinerhäuptling kann ruhig schlafen!
die ÖBB haben Narrenfreiheit in Wien, sondern auch die Badner Bahn! Die fahren nicht nur im dicht verbautem Wohngebiet mit ihren alten Rostwaggons in der Nacht, sondern die pfeifen auch noch bei mehreren ungesicherten Bahnübergängen! Da hebts Dich am Tag aus dem Sessel und in der Nacht aus dem Bett! Zusätzlich der Flugverkehr! Aber egaL, Hauptsache wir leben in einer der "lebenswertesten" Stadt der Welt und der Veltlinerhäuptling kann ruhig schlafen!
Kapellerfeld - Gerasdorf - 04.09.2010 - 13:49:18
Bei uns wurde vom Flughafen und Austrocontrol sowie allen beteiligten und daran mitschuldigen Politikern und Verantwortlichen eine NACHTEINFLUGSCHNEISE errichtet, die KEINESFALLS so in den 70ern geplant war!!! Das was hier im Nordosten von Wien geschieht ist eine FRECHHEIT SONDERGLEICHEN und absolut GESUNDHEITSSCHÄDIGEND!! NÄCHTE MIT SCHLAFENTZUG DURCH FLUGLÄRMTERROR sind bereits als REGELMÄSSIG zu bezeichnen!
Bei uns wurde vom Flughafen und Austrocontrol sowie allen beteiligten und daran mitschuldigen Politikern und Verantwortlichen eine NACHTEINFLUGSCHNEISE errichtet, die KEINESFALLS so in den 70ern geplant war!!! Das was hier im Nordosten von Wien geschieht ist eine FRECHHEIT SONDERGLEICHEN und absolut GESUNDHEITSSCHÄDIGEND!! NÄCHTE MIT SCHLAFENTZUG DURCH FLUGLÄRMTERROR sind bereits als REGELMÄSSIG zu bezeichnen!
Liesinger - 04.09.2010 - 13:10:58
Über den 23. Bezirk wurde 2004 sogar ohne Notwendigkeit eine Abflugstrecke gelegt, was ähnlich dumm ist. Offensichtlich interessiert man sich im Infrastrukturministerium nur für ungehinderten Verkehr, Umweltauswirkungen ignoriert man.
Über den 23. Bezirk wurde 2004 sogar ohne Notwendigkeit eine Abflugstrecke gelegt, was ähnlich dumm ist. Offensichtlich interessiert man sich im Infrastrukturministerium nur für ungehinderten Verkehr, Umweltauswirkungen ignoriert man.
Elisabeth Rauch - 24.07.2007 - 08:00:06
Hallo ICH!
Du hast wirklich Null Ahnung. Gerade wenn Du es mit dem Fluglärm vergleichst, bewegst Du dich auf sehr dünnem Eis. Willst Du damit sagen, dass Baugründe im 18., 19. 14., 13., und 23. Bezirk bellig waren? Und duese Leute leiden dort unter dem Fluglärm - weil man einfach die Einflugschneise über sie verlegt hat.
Entweder bist Du Eisenbahner, Denkmalpfleger oder Politiker - sonst könntest Du niemals mit so blöden Argumenten daherkommen.
Hallo ICH!
Du hast wirklich Null Ahnung. Gerade wenn Du es mit dem Fluglärm vergleichst, bewegst Du dich auf sehr dünnem Eis. Willst Du damit sagen, dass Baugründe im 18., 19. 14., 13., und 23. Bezirk bellig waren? Und duese Leute leiden dort unter dem Fluglärm - weil man einfach die Einflugschneise über sie verlegt hat.
Entweder bist Du Eisenbahner, Denkmalpfleger oder Politiker - sonst könntest Du niemals mit so blöden Argumenten daherkommen.
Xandi - 23.07.2007 - 15:12:22
Aber damit, dass in der Nacht die Frequenz um rund 100 Prozent binnen weniger Wochen erhöht wird, damit mußte wohl niemand rechnen. Also erst denken, dann posten!
Aber damit, dass in der Nacht die Frequenz um rund 100 Prozent binnen weniger Wochen erhöht wird, damit mußte wohl niemand rechnen. Also erst denken, dann posten!
Ich selbst - 23.07.2007 - 14:17:21
Die Eisenbahnstrecke besteht seit über 100 Jahren, wer dort hinzieht, müßte das wissen. Es ist wie am Flughafen, zuerst billigen Grund kaufen und sich nachher über den Fluglärm aufregen.
Die Eisenbahnstrecke besteht seit über 100 Jahren, wer dort hinzieht, müßte das wissen. Es ist wie am Flughafen, zuerst billigen Grund kaufen und sich nachher über den Fluglärm aufregen.

