04.09.2010
Zu den Bezirken

05.07.2009
Alarmstufe eins für Mariahilfer Straße
 BZÖ-Wien fordert "Mariahilfer Straßen-Cops
hütchenspieler"Die Wiener Mariahilfer Straße, die früher eine attraktive und freundliche Flaniermeile zum Bummeln war, ist in den letzten Jahren zu einem Sammelbecken von sozialen Randerscheinungen geworden!", so Michael Tscharnutter vom BZÖ. "Die Bezirksvorsteher sind mit der Situation total überfordert und sehen tatenlos zu, wie es mit dem Bezirksjuwel bergab geht! Betteln, Diebstähle, betrunkenes Pöbeln, Drogenkonsum, aber auch immer stärker offene Prostitution stehen mittlerweile auf der Tagesordung von Wiens ehemaliger Vorzeige-Einkaufsmeile." 

Das Wiener BZÖ verlangt deshalb ein sofortiges hartes Durchgreifen und fordert eigene "Mariahilfer-Straßen-Cops" - vergleichbar mit dem U-Bahn-Sicherheitspersonal. Eine ständige Präsenz und blitzschnelles Einschreiten müssen aber auf jeden Fall gewährleistet sein, denn gerade die organisierten Banden sind schon längst weg, bis mal ein uniformierter Polizist zur Stelle ist. "Viele Passanten fühlen sich belästigt. Die Shoppingtour wird oft zu einem stressigen Hindernislauf. Alle paar Meter wird man von zwielichtigen Gestalten oder nervenden Keilern und Zettelverteilern angesprochen. Die Geschäftsleute beklagen sich über Umsatzeinbußen, weil bettelnde oder betrunkene Personen vor ihren Geschäften herumlungern und die Leute regelrecht vertreiben", so BZÖ-Landesobmann Michael Tscharnutter. 

prostitution_hure_dirne_nutte_strich_straßeAnrainer engagieren private Sicherheitsdienste

Noch schlimmer trifft es die Anrainer rund um den ehemaligen Vorzeige-Boulevard: Ständig schleichen wildfremde Figuren in den Stiegenhäusern herum. Kein Wunder, dass die Zahl der Einbrüche in den letzten Jahren explodiert ist. Vor allem allein stehende, ältere Frauen trauen sich kaum noch aus der Wohnung. Viele Mieter sind überhaupt schon weggezogen, weil die Situation immer unerträglicher wird. 

Am Schlimmsten ist es in der Gegend um den Westbahnhof. Der Gestank in manchen Stiegenhäuser ist unerträglich, denn sie werden gern von Obdachlosen als Toilette benutzt. Am Boden liegen nicht selten leere Spritzen von Drogensüchtigen, Blutspritzer kleben an den Wänden, Postkästen werden ständig aufgebrochen und ausländische Prostituierte nisten sich auch gelegentlich ein. 

Weil in der Nacht regelmäßig fremde Personen im Haus lagern, haben manche Hausbesitzer schon private Sicherheitsdienste engagiert, die im Haus Wache halten, um nicht auch noch die letzten Mieter zu verlieren. "Hier gilt es endlich für Sicherheit zu sorgen und Geschäftsleute und Anrainer nicht mehr weiter im Stich zu lassen. Die Mariahilfer-Straßen-Cops würden eine echte Verbesserung der Sicherheitslage bedeuten", so Tscharnutter abschließend.
<< zurück
aktuellster Eintrag oben >> umdrehen
Ihre Meinung ist gefragt


Tragen Sie bitte die 4 Zeichen aus dem linken Bild in das untere Feld ein.
Code: