07.02.2012
23. Liesing

26.04.2010
700 zusätzliche Flüge über Liesing!
 
AbflugroutenPiste29_2010.JPGDie Bürgerinitiative "Liesing gegen Fluglärm" ist Hinweisen von Betroffenen nachgegangen, wonach seit einiger Zeit "anders" geflogen wird und stellte Erstaunliches fest: Man fliegt nun nach Südwesten, um nach Nordosten zu kommen! Zu diesem Zweck wurden Flugrouten, welche früher (Bild unten) direkt nach dem Start nach Norden über die Felder abbogen, ausgerechnet auf das dicht besiedelte Liesing verlagert(Bild rechts). Beachtlich sind hier nicht nur die unnötig hohen Gesundheitskosten, die vermeidbare Überflüge über dicht besiedeltem Gebiet mit sich bringen, sondern auch der erhebliche Umweg, den die Airlines dafür in Kauf nehmen müssen.

Die genauere Betrachtung bringt die Ignoranz und Abgehobenheit der Verantwortlichen zu Tage: Es gab keinerlei Information an die betroffenen Bürger, keine mediale Information, von einer UVP nicht zu reden. Dies ist als wiederholter Nachweis zu verstehen, dass es für die Anrainer des Flughafens keinerlei Rechtssicherheit gibt - wer heute nicht betroffen ist, kann also morgen bereits unter einer Flugroute aufwachen!

Aber auch die Position des Fluglärmvertreters der Rathauspartei bekommt hier einen schalen Beigeschmack - hatte dieser doch jahrelang erklärt, dicht besiedelte Gebiete im Süden Wiens durch eine Rechtskurve von der Piste 29 entlasten zu wollen. Tatsächlich wurde nun das Gegenteil davon umgesetzt. Dass so etwas nicht ohne die Zustimmung des Vertreters Wiens im Dialogforum möglich sein dürfte, ist nahe liegend. Jedenfalls helfen den Betroffenen weder immer wiederkehrende Verweise auf die formale Unzuständigkeit der politisch mächtigsten Gemeinde Österreichs noch auf die Implementierung einer Lärmgebührenordnung weiter, die keinen Einfluss darauf nimmt, wo oder wann geflogen wird. 

AbflugroutenPiste29_2009.JPGAlles in allem drängt sich für die Bürgerinitiative "Liesing gegen Fluglärm" und die Betroffenen damit der Schluss auf, dass die Fluglärmlobbyisten einen Dialog führen, welcher keiner Kommunikation mit den Bürgern bedarf.
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Ruheliebender - 26.04.2010 - 18:31:57
Also das ist der Gipfel der Unverfrorenheit. Kaltschnäuzig wird nach dem Motto „ist der Ruf einmal ruiniert …..“ dann geben wir‘s den Liesingern (das volle Programm) – völlig ungeniert“
Dass man die Starts über dem 22.Bez nun teilweise nach Liesing verlegt, hat vermutlich nur den Grund der besseren Ausnutzung der An- uns Abflugschneisen. Auf Grund von Sicherheitsabständen erfordert jede Umstellung von Starts auf Landungen zusätzliche Zeit. Vom zusätzlichen organisatorischen Aufwand der Austro Control einmal abgesehen.
Klar sein dürfte, dass als Folge dessen auf alle Fluglärmbetroffenen wieder höhere Lärmbelastungen zukommen werden. Und das still und heimlich ohne mit den Betroffenen in Dialog zu treten. Offenbar in deren Hoffnung, dass solche schleichenden Verschlechterungen der Situation von vielen nicht gleich bemerkt wird.
Ich nenne diese Vorgangsweise niederträchtig und die Haltung der verantwortlichen Politiker ignorant, bürgerfeindlich und ohne ökologische Gesinnung. Und das schlimmste: Die Gesundheitsgefährdung der Betroffenen scheint diesen Herrschaften völlig gleichgültig zu sein.
Westeinflugschneise - 26.04.2010 - 15:15:17
Die Fluglärmbetroffen werden für dumm verkauf, was wir seit Jahren für Antworten bekommen, gehört angezeigt. Wozu braucht man Dialogforum und Beschwerdestelle = SALZAMT. Kann man einsparen, der Flughafen kostet dem Steuerzahler sowie schon zuviel. Besonders die Wien-Vertreter im Dialogforum sollte man abservieren. Hochbezahlte Statisten, die keiner braucht.
Dialog - was ist das? - 26.04.2010 - 14:53:27
Leute was soll das? Wer kann schon bei besetzter Öffnung Gold einkotzen - genau, der Goldesel. Nachdem dem Goldesel die AUA Öffnung durch VERKAUF ZU NEGATIVEM KAUFPREIS entzogen wurde (ich lach mich heut noch schief über die Verlogenheit dieser Darstellung) muß er sich halt ein neues Platzerl suchen und hats wohl im Genehmigen von Kapazitätsmiximierenden Lösungen und damit wohl bei der obersten Zivilluftfahrtbehörde gefunden.
Ich gehe davon aus, dass der zur Halskrause gehörende Geruch nicht nur die Nase verpickt sondern auch die Sinne vernebelt. Sohin ist stellt sich nur die Frage wer dem Esel das Recht gibt UNSERE KOHLE zu auszukotzen!
Liesinger - 26.04.2010 - 14:39:49
Mehr Starts über Liesing = mehr Landungen über den 22. Bezirk, die Zerstörung der Lebensqualität und Gesundheit der Bevölkerung durch Fluglärm geht also im Norden und Süden Wiens Hand in Hand.

Für die Austro Control scheinen Wien und andere dicht bevölkerte Gebiete nicht zu existieren. Etwas was angesichts des Vertreter Wiens im Dialogforum auch nicht verwundert. Denn wer die Verlagerung von Flugverkehr auf dichtest besiedelts Gebiet verteidigt statt dagegen Einspruch zu erheben, hat nicht nur bei den Fluglärmbetroffenen nichts zu melden.
F.M., Donaustadt - 26.04.2010 - 13:21:37
Nichts für ungut, Liesinger - aber der Grund der Verlagerung dieser zwei Abflugkorridore ist mehr als nur klar! Damit kann über die Donaustadt-Schneise ohne Ende reingedröhnt werden und man muss weniger über die Westschneise landen. Wie sich das anfühlt, haben wir ja am Wahlsonntag schon mal erfahren. 350-400 Landungen am Tag sind jetzt kein Problem mehr, wenn die störenden Starts über die Donaustadt endlich wegfallen. Der Flughafen ist scheinbar eine legale, höchst effiziente Massenvernichtungswaffe.
Starts im Minutentakt ! - 26.04.2010 - 13:19:35
Die Folge dieser Änderung ist Sarts im 3 Minuten Abstand zwischen 18h und 21h 30 zusätzlich. Erste Starts oft schon um 6h45 !!!!! Totalversagen der Politik diesbezüglich gepaart mit Falschmeldungen des Umwelttelefons lassen Assoziationen mit dem Demokratieverständnis von Staaten wie China oder dem Iran aufkommen !! Lg ein Maurer
Starts im Minutentakt ! - 26.04.2010 - 13:19:23
Die Folge dieser Änderung ist Sarts im 3 Minuten Abstand zwischen 18h und 21h 30 zusätzlich. Erste Starts oft schon um 6h45 !!!!! Totalversagen der Politik diesbezüglich gepaart mit Falschmeldungen des Umwelttelefons lassen Assoziationen mit dem Demokratieverständnis von Staaten wie China oder dem Iran aufkommen !! Lg ein Maurer
Vertreter Wiens im Dialogforum - wozu? - 26.04.2010 - 12:28:18
Sämtliche Vertreter Wiens und Liesing - nicht nur GR Valentin sondern auch andere wie der angebliche Vertreter Liesings im Dialogforum sind rücktrittsreif, den sie erfüllen ihre Funktion nicht. Dabei ist es egal ob diese selbst über\'s Ohr gehaut wurden wurden oder ob sie ihren Klienten = Bevölkerung Wiens bzw. Liesings über\'s Ohr gehaut haben.
Dialog - was ist das? - 26.04.2010 - 11:17:20
Da gibts ein Dialoforum mit einem Vertreter Wiens und einem von Liesing - UND? Warum der Flughafen solch einen Verein finanziert wird immer offensichtlicher.
Interessant auch, dass GR Valentin in der letzten Stadtkonferenz noch erklärt hat der Antrag mit Rechtskurve zu starten sei noch unbeantwortet. So wies aussieht muß er aber zu diesem Zeitpunkt die Veränderung beretis gekannt haben - toller Vertreter der Wiener und Wienerinnen, da kann man nur Gratulieren!
Liesinger - 26.04.2010 - 11:10:18
2 dröhendende Starts pro Tag von denen in Liesing und Umgebung 100.000 Menschen betroffen sind, bedeuten auch mindestens 2 zusätzliche Schlaganfälle pro Jahr - also eine zusätzliche Belastung unseres Gesundheitssystem von über 150.000 Euro, die völlig unnötig sind!