10.02.2012
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28.04.2010
VP: Drogenszene am Karlsplatz nicht länger tolerierbar
Zerschlagung der Drogenszene bis Sommer gefordert
"Es ist offensichtlich, dass die SPÖ in der Drogenpolitik auf allen Linien gescheitert ist. Die ständig wiederholten Beteuerungen, alles im Griff zu haben, sind angesichts einer ständig wachsenden Zahl an Drogensüchtigen und -dealern, die sich am Karlsplatz aufhalten, wenig glaubwürdig. Die Stadt ist aufgefordert, hier endlich tätig zu werden. Die ÖVP Wien fordert die Zerschlagung der Drogenszene bis Sommer. Ist doch bekannt, dass die Szene in den Sommermonaten ausufert, besonders der Handel mit Substitol", so heute, Mittwoch, der Sicherheitssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Ulm.

"Statt endlich zu handeln, ließ die SPÖ die Drogenszene dort gewähren. Es muss in Wien möglich sein, dass Drogensüchtige entsprechend versorgt werden. Den Karlsplatz zum Zentrum der Drogenszene Österreichs zu machen, kann jedenfalls nicht die Lösung sein. Die Situation wird für Passanten immer unerträglicher und ist nicht mehr länger tolerierbar. Das nächste Ziel muss die Zerschlagung der Drogenszene sein. Bislang fehlen ein Drogenkonzept sowie eine Antidrogenpolitik, die auch tatsächlich wirken", so Ulm abschließend.
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LAbg. Mag. Johann Gudenus, FPÖ - 28.04.2010 - 15:49:06

Die Gegend rund um den Karlsplatz ist seit Jahren ein Ärgernis für die Wiener Bevölkerung. Die Rauschgiftsüchtigen und Dealer haben das Gebiet fest im Griff und tummeln sich tagtäglich in der unterirdischen Verbindung zwischen Oper und Karlsplatz umher, dabei ist der Karlsplatz mit rund 150.000 Verkehrsmittelbenutzern am Tag der größte Bahnhof Österreichs sowie auch Tourismusschwerpunkt. Aber auch für die Anrainer rund um dieses Gebiet ist der derzeitige Zustand völlig inakzeptabel. Der Aufgang zur Bösendorferstraße ist von den Junkies völlig okkupiert worden. Ein Vorbeikommen an der Szene wird zum Spießrutenlauf.

Zeitgleich mit der Neugestaltung der Passage soll auch die Drogenberatungsräume ausgebaut werden - ein weiterer Grund für die Süchtigen, diesen Ort nicht zu verlassen. Immerhin herrschen am Karlsplatz ja fast Zustände wie im Schlaraffenland. In den letzten Jahren wurde im Bereich der Kärntnertorpassage eine Versorgungslogistik mit öffentlichen Steuergeldern angelegt, die von der Szene gerne angenommen wird: Medizinische und psychologische Betreuung, Streetworker, Beratungs- und Notschlafstelle bis zum Spritzentausch und der Vergabe von Gratiskondomen ist alles inbegriffen.

Aus diesem Grund fordere ich auch eine komplette Überarbeitung des Wiener Drogenkonzeptes.

LAbg. Mag. Johann Gudenus,
Bezirksparteiobmann der FPÖ-Wieden und Sicherheitssprecher der Wiener FPÖ