10.02.2012
Zu den Bezirken

03.05.2010
Fair-Play-Teams starten in 16 Wiener Bezirken
Konfliktvermeidungsprojekt beginnt heute, Montag, in Parks und auf öffentlichen Plätzen
Heute, Montag, startet das Konfliktvermeidungsprojekt "Fair Play" in 16 Wiener Bezirken. In den Abend- und Nachtstunden werden Zweierteams auf öffentlichen Plätzen und in Parkanlagen unterwegs sein. "Die Fair Play-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen suchen das Gespräch mit den Menschen im Grätzel, erörtern potentielle Konflikte und vermitteln bei Bedarf", erläutert Stadtrat Christian Oxonitsch den Aufgabenbereich im Rahmen eines ersten Fototermins im Lorenz-Bayer-Park in Hernals. "Damit sollen bereits im Vorfeld Konflikte gemindert werden und das Miteinander im öffentlichen Raum verbessert werden." 

oxoni_fair playDie Fair-Play-Teams werden von Mai bis September in den Bezirken 2, 3, 5, 8, 10, 11, 12, 14, 15, 16, 17, 18, 20, 21, 22 und 23 im Einsatz sein und ihren Teil dazu beitragen, dass die gesellschaftlichen Spielregeln für ein faires Miteinander eingehalten werden. "Die guten Erfahrungen der letzten Jahre in den Pilotbezirken haben uns gezeigt, wie wichtig dieses Projekt für die Menschen der Stadt ist und ich bin froh, dass sich so viele Bezirke zum Mittun entschlossen haben ," so Christian Oxonitsch.

Die Hernalser Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer sieht in Fair-Play ein wichtiges Element, die lokale Kommunikation vor allem auf öffentlichen Plätzen zu fördern. "Wir möchten das Verbindende über das Trennende stellen." In Hernals hat sich zum Beispiel der Lorenz Bayer Park als generationenübergreifender Ort des Austauschs etabliert.

Bezirke werden mit 40 Prozent der Kosten unterstützt

Die insgesamt 45 Fair-Play-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kommen aus unterschiedlichen Vereinen, die bereits jetzt Erfahrung in der Parkbetreuung oder Jugendarbeit gesammelt haben. Sie sind - je nach Bedarf - zwischen 17 und 24 Uhr im Einsatz. Bei der Auswahl der Teams wurde auf Ausbildung und Kompetenz in den Bereichen soziale Arbeit, Kommunikation und Konfliktlösung geachtet. Darüber hinaus fanden vor Projektbeginn auch fachorientierte Schulungen statt, die durch weitere Fortbildungsangebote ergänzt werden. 

Haben bisher die Bezirke die Gesamtkosten für das Projekt getragen, steuert die Stadt Wien ab heuer 40 Prozent aus dem Zentralbudget bei. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Fair-Play-Teams auf 451.000 Euro im Jahr 2010.

Start in der Brigittenau

2004 startete das Projekt in der Brigittenau und fand weitere Nachahmer in Simmering, in der Leopoldstadt und in Favoriten. Mit dem heutigen Tag sind die Fair-Play-Teams in 16 Bezirken in Sachen Konfliktvermeidung unterwegs.
Fotos: Votova
<< zurück
aktuellster Eintrag oben >> umdrehen
Staatsfreund No 1 - 05.05.2010 - 07:19:51
Werden die Parks ausserhalb der zeit von 17-21 Uhr nicht von der Wiener Bevölkerung besucht?
Natürlich nicht, denn auch in dieser zeit werden die Parks durch Jugendbanden oder sonstiges asolziales gesindel in Besitz genommen. Die Oma, die mit ihren Enkelkindern einen Ausflug machen will, muss halt bis 17:00 warten, dass sie drankommt.
Wieder eine Sinnlose, kostenintensive, Alibiaktion der präpotenten Sozialisten.
(Euer Staatsfreund auch auf Facebook)
wud 14 - 04.05.2010 - 08:00:08
was will dieser Oxonitsch mit der Schwuchteltruppe gegen Messer Schlagringen und Pistolen ausrichten ??? ist doch alles nur Lulu vor den Landtagswahlen und damit, das die angefressene Bevölkerung wieder einmal angelogen wird. was sollen die Studententypen mit einer Lebenserfahrung eines Säuglings die Probleme eines unterdrückten besetzten (3.Türkenbelagerung Wiens mit Hilfe des eigenen Bürgermeisters)Bürgers tun.????
Alles nur Lug und Trug
ich sage ja immer. So Korrupte Politiker wie in Wien, gibt es normaler Weise nur in Mafiakreisen.
LAbg. Wolfgang Ulm, ÖVP - 03.05.2010 - 14:32:23

Die Einrichtung der Fair-Play-Teams ist ein weiteres Eingeständnis dafür, dass die SPÖ in Fragen der Sicherheit jahrelang untätig geblieben ist. Jahrelang betrieb man Vogel-Strauß-Politik statt zu handeln - angesichts einer zu erwartenden Wahlschlappe wird man nun am Wahlabend scheinbar fleißig. Die Wienerinnen und Wiener werden sich dadurch jedoch nicht täuschen lassen, zumal wieder keine Gesamtlösung in Form einer Stadtwache präsentiert wird, sondern eine weitere schwachbrüstige Truppe, deren Kosten zu 60 Prozent den teilnehmenden Bezirken auferlegt werden. Verantwortung abzuschieben scheint auch hier der treibende Motor gewesen zu sein!

Wien braucht endlich eine Stadtwache statt weiterer schwachbrüstiger Kleintruppen, die die Versäumnisse der SPÖ vergessen machen sollen und den Wienerinnen und Wienern Tätigkeit vorgaukeln sollen. Wien ist offenbar nicht nur am 1. Mai und dem traditionellen an Nordkorea gemahnenden Aufmarsch am Rathausplatz anders als der Rest Europas sondern auch in Fragen der Sicherheitspolitik. In Europa gibt es kaum noch eine größere Stadt ohne Stadtwache. Selbst das rote Linz bekommt demnächst eine Stadtwache. Der 10.10.10 wird zeigen, dass die Wienerinnen und Wiener unsere Ansichten teilen!

LAbg. Wolfgang Ulm
Sicherheitssprecher der ÖVP Wien