
11.06.2010
| Polizeiaktion: Schluss mit laut | |
| Heuer schon zweite nächtliche Schwerpunktaktion am Alsergrund | |
| Bereits vor exakt einem Monat hatte Bezirksvorsteherin Martina Malyar die Behörden im Rahmen einer konzertierten Schwerpunktaktion zu einer unangekündigten Überprüfung von Gastgewerbebetrieben am Alsergrund aufgerufen. Jetzt, bei der zweiten Aktion wurde sogar in zwei Teams vorgegangen: Ein Team kontrollierte unter anderem bereits bei der letzten Überprüfung auffällig gewesene Betriebe, das andere Team nahm sich die Rotlichtlokale am Gürtel vor. „Grundlage für die Auswahl der zu prüfenden Betriebe sind in erster Linie aktuelle Beschwerden aus der Bevölkerung bzw. bereits bei früheren Aktionen festgestellte Gesetzesübertretungen, wie z. B. nicht genehmigte Musikanlagen und Verdacht auf unbefugte Gewerbeausübung“, erklärt die Bezirkschefin. Die „Lange Nacht der Behörden“ „Das war nun schon die sechste unangekündigte Schwerpunktaktion in meiner Amtszeit, und aus behördlicher Sicht sind die Verbesserungen spürbar", berichtet Bezirksvorsteherin Martina Malyar. Vor allem wollte durch den in der Lokalszene unerwartet kurzen Abstand zwischen den Kontrollen Präsenz vermittelt werden. „Die von Seiten des Magistrats zu ahndenden Verstöße sind deutlich zurückgegangen. Lärmende oder gar randalierende Gäste vor den Lokalen fallen in den Zuständigkeitsbereich der Exekutive. Deshalb wollen wir mit unseren gemeinsamen Schwerpunktaktionen auch ein geschlossenes Vorgehen gegen Ausuferungen aller Art demonstrieren“, zieht die Bezirkschefin Bilanz. An der gemeinsamen Aktion waren Vertreter der Exekutive, des Magistratischen Bezirksamts, der MA 22 – Lärmschutz, der MA 36 – Technische Gewerbeangelegenheiten, der MA 59 - Marktamt, der Fremdenpolizei, der Wiener Gebietskrankenkasse, der Finanz und der Bezirksvorstehung beteiligt. Koordiniert wurde die Aktion von der Gruppe Sofortmaßnahmen in der Magistratsdirektion. Erfreulich: Kontrollen zeigen Erfolg Skandale und Radaue gibt es keine zu vermelden. Anders als im Jahr 2008, wo zuletzt ein Lokal mangels gültiger Betriebsanlagengenehmigung geschlossen werden musste, verlief die nächtliche Aktion bei schwülen sommerlichen Temperaturen unter einem guten Stern: Sofortmaßnahmen waren keine erforderlich. Insgesamt wurden 14 Lokale überprüft. Dabei wurden 15 Beanstandungen nach dem Betriebsanlagengesetz bzw. der Gewerbeordnung verzeichnet und eine Anzeige wegen Lärmemissionen verteilt. Vom Marktamt gab es insgesamt 15 Anzeigen und Organmandate, weiters fünf Anzeigen nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz und zwei Anzeigen nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG). Besonders erfreulich: Bei einigen Lokalen gab es überhaupt keine Beanstandungen! Ein deutlicher Erfolg, den Bezirksvorsteherin Martina Malyar auf die laufenden Kontrollen zurückführt: „Die vorgefundenen Mängel betreffen einzelne Betriebe. Insgesamt wirft die Aktion ein gutes Licht auf die Gastronomie in unserem Bezirk.“ Jugendschutz wird generell eingehalten Auch die Exekutive konnte zufrieden sein: Sie legte bei dieser Schwerpunktaktion erneut besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes: Alles im grünen Bereich. Bezirksvorsteherin Martina Malyar bringt das Ergebnis dieser zweiten „Langen Nacht der Behörden“ auf den Punkt: „Eine florierende Lokalszene ist Teil und Ausdruck städtischen Lebens. Und die schwarzen Schafe werden auf Grund unserer Kontrollen am Alsergrund immer weniger!“ | |
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