07.02.2012
16. Ottakring

18.06.2010
Grüne: Parkpickerl im Bezirk löst Parkplatzprobleme sofort
 Nessmann: Zerstörung von Grünflächen könnte vermieden werden
"In Ottakring, besonders in Gürtelnähe, parken nicht nur viele Pendler und Pendlerinnen, sondern auch Pickerlflüchtlinge aus den Bezirken 7 bis 9" so Bezirksrat Cris Nessmann, Verkehrspolitiker der Ottakringer Grünen, zur Parksituation in Ottakring. Gleichzeitig stehen viele Garagenplätze leer. Unter der Woche ist in der Park & Ride-Anlage bei der U 3 gerade einmal eines der 4 vier Parkdecks gefüllt. Das verwundert nicht, wenn das Parken an der Oberfläche in Ottakring gratis ist.

"Wenn die SPÖ glaubt, die Verkehrsprobleme damit zu lösen, dass sie unter jedem Park eine Tiefgarage errichtet, wird sie sich täuschen.
Mit dem Garagenbau werden Millionen Euro vergraben, die AnrainerInnen werden durch Staub und Baulärm belästigt und Parks zerstört. Die AnrainerInnen dürfen ihr Fahrzeug dann für 900 Euro pro Jahr in die Garage stellen, während die PendlerInnen weiter gratis an der Oberfläche stehen. Für jedes Auto, das in einer Garage verschwindet, kommt ein neues aus dem Wiener Umland nach. Das bedeutet nur noch mehr Verkehr", so Nessmann.

Die Grüne Lösung: Endlich das Parkpickerl im dicht verbauten Gebiet bis zur Vorortelinie einführen. "Dann gibt es nicht nur ausreichend Parkplätze, sondern die Gelegenheit, Grünflächen zu erhalten und den öffentlichen Raum wieder für die Menschen zu nutzen", schließt Nessmann.
<< zurück
aktuellster Eintrag oben >> umdrehen
Pfffff - 29.06.2010 - 00:37:07
Eh wurschti über kurz oder Lang gibts Fahrverbotsfeinstaub-Zonen der Finanzminister wird unter Krisenausreden den Benzinpreis raufschnellen lassen und Versicherungsprämien werden immer teurer, somit wie Staats und EU gewünscht nur mehr die Reichen dürfen mit dem Auto in der Stadt fahren war doch so gewünscht
seppl - 29.06.2010 - 00:34:53
Schön brav weiter auf die Wiener Arbeiterschicht hinhauen, während häupl und co sich genuesslich in der Limo durch Wien kutschieren lassen sollen doch die depparten Arbeit 2 Stunden mit den Öffis in die Arbeit (selbst erfahren täglich wohne im 23 arbeite im 21) die Pendler sollen daheim bleiben und endlich das Land was für Arbeitsstellen ausserhalb Wien machen ! Plant doch neue Einkaufszentren am Kuhacker dort kann man dann hunderte billige Billasackerl-Verkäufer anstellen, wer das Auto braucht um täglich 1 Stunde seines Lebens zu sparen sollte dafür nicht bestraft werden. Selbst schuld die Wirtschaftssepperln gebt die Ladenöffnungszeiten frei dann gibts keine Rush Hour mehr!
Franz Püngüntzky, SPÖ - 18.06.2010 - 12:26:06
Tiefgaragen können in dicht bebauten und überparkten Stadtvierteln zu einer deutlichen Entschärfung der Situation führen. Außerdem ermöglichen sie eine Umverteilung des öffentlichen Straßenraumes an der Oberfläche. So entsteht in vormals ausschließlich von Autos dominierten Straßen und Gassen wieder Platz für andere Nutzungen - für FußgängerInnen, RadfahrerInnen oder einfach für Kommunikation und Begegnung. Daher sind Tiefgaragen an sich nichts böses, sondern können durchaus einen höheren Nutzen haben, als "nur" Abstellfläche zu sein. Wir haben in verschiedenen BV-Sitzungen im Bezirk auch Anträge behandelt, um geeignete Standorte für Tiefgaragen zu prüfen, aber nicht einmal da war von den Grünen auch nur ein sinnvoller Beitrag zu bemerken, statt dessen verweigern sie sich jeder vernünftigen Diskussion. Übrigens endet Ottakring keineswegs an der Vorortelinie - es gibt auch jenseits davon ein Ottakring, Herr Kollege".

Franz Püngüntzky, SPÖ,
Vorsitzende der Ottakringer Verkehrskommission