10.02.2012
Wohnen, Haus & Garten


07.07.2010
VP: Wien muss für Sicherheit beim Wohnen mehr tun
Mäßiger Erfolg der Förderaktion für Sicherheitstüren beweist Notwendigkeit der Ausweitung der Förderungen
Angesichts des mäßigen Erfolgs der Förderaktion für Sicherheitstüren, fordert die ÖVP Wien erneut die Ausweitung der Förderung von einbruchshemmenden Maßnahmen im Wohnbau nach niederösterreichischem Beispiel: "Die Daten des Kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes beweisen eines: Auch wenn Wohnbaustadtrat Ludwig die Förderung für den Einbau von Sicherheitstüren ausgeweitet hat, sind das bestenfalls Babyschritte, die Wien hier geht. Ein Blick nach Niederösterreich würde genügen, um zu sehen, wie Förderungen ausschauen, die diesen Namen auch verdienen", kritisiert der Wohnbausprecher der ÖVP Wien, Stadtrat Norbert Walter, das behäbige Vorgehen der SPÖ. In Niederösterreich werden nämlich nicht nur wie in Wien maximal 400 Euro, sondern bei Wohnungstüren in Mehrfamilienhäusern und bei Alarmanlagen bis zu 1000 Euro vom Land übernommen, bei Sicherheitstüren und -fenstern in Eigenheimen sogar 2000 Euro.

Walter fordert darüber hinaus die Ausdehnung der Förderung etwa für den Einbau von Alarmanlagen, Sicherheitsfenstern oder einbruchshemmenden Balkontüren: "Denn es glaubt wohl nur mehr die SPÖ, dass Einbrecher immer den Weg durch die Wohnungseingangstüre wählen. Wir fordern daher einen Topf in Höhe von zehn Millionen Euro, aus dem sämtliche Investitionen in die Sicherheit von Wohnungen oder Häusern - seien es Fensterschlösser, Alarmanlagen oder auch Sicherheitstüren bei Balkonen - gefördert werden. Denn Wien sollte nicht zum Schlaraffenland für Einbrecher werden", warnte der VP-Wohnbausprecher. 

Runder Tisch zum Thema Sicherheit im Wohnbau gefordert

Außerdem sollte die Wohnbauförderung um sicherheitstechnische Kriterien erweitert werden: "Dazu zählen etwa Schranken bei
Garagenein- und -ausfahrten, aber auch Kellertüren und Kellerabteile, die diesen Namen auch verdienen", so Walter. "Wir schlagen einen Runden Tisch vor, bei dem sämtliche Experten, von der Exekutive über Wohnbaufachleute bis hin zur Politik, Maßnahmen setzen, unsere Stadt sicherer zu machen. Hier könnte man sich auch eng mit dem Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst abstimmen, der in Sachen Kriminalitätsprävention hervorragende Arbeit leistet", so Walter abschließend.
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