10.02.2012
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09.07.2010
Wieder Wasserrohrbruch - Gürtel gesperrt
 
Heute, Freitagfrüh, gegen 2 Uhr, ist eine Versorgungsleitung der Wasserwerke im Bereich äußerer Gürtel/Hasnerspraße geplatzt. Die Gürtel zwischen Hasnerstraße und Gablenzgasse wurde komplett gesperrt. Kurz nach 8 Uhr wurde eine der drei Fahrspuren wieder für den Verkehr freigegeben. Wie lange die Gebrechensbehebung dauert, kann noch nicht gesagt werden. Im Nachmittagsverkehr ist jedenfalls mit einem Verkehrschaos zu rechnen.

"Es vergeht kaum ein Tag in Wien ohne Stauchaos, meist verbunden mit einer massiven Beeinträchtigung der öffentlichen Wasserversorgung. Nicht nur, dass das Baustellenmanagement in Wien mehr als zu wünschen übrig lässt, kümmert sich die Stadt auch in unzureichender Weise um die Aufrechterhaltung einer gut funktionierenden Wasserversorgung. Die Leidtragenden dieses miserablen Stadtmanagements von Bürgermeister Häupl sind alle Wienerinnen und Wiener - allen voran jene, die in der Stadt mit dem Auto unterwegs sind", so ÖVP Wien Umweltsprecher LAbg. Roman Stiftner anlässlich des heutigen Stauchaos am Wiener Gürtel.

"Statt in notwendige, und von der Wiener ÖVP seit Jahren urgierte, Sanierungen zu investieren, verschwinden Millionen Euro an Steuergeld in dunklen Kanälen. Auf der anderen Seite wird zu Lasten der Wiener Bevölkerung an den falschen Stellen gespart, gleichzeitig aber werden Gebühren und Tarife erhöht. Die Gebührenüberschüsse, die von den Wiener Wasserwerken durch überhöhte Gebühren erwirtschaftet werden, dürfen nicht länger im Budget versickern, sondern müssen umgehend in die Sanierung von Wiens Wasserrohrnetz investiert werden", wiederholt Stiftner abschließend seine langjährige Forderung nach jährlich mindestens 200 Millionen Euro für die Sanierung des alten Rohrnetzes.
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Wolf - 12.07.2010 - 17:14:11
Herr Valentin, die stellen stets - beim Fluglärm und bei den Wasserrohrbrüchen - die selben offensichtlich abgespeicherten Standardantwortmails in dieses Forum. Im 9.Bezirk sind ständig Wasserrohrbrüche, hier wird nur notdürftig repariert und ein paar Wochen später haben wir wieder einen Wasserrohrbruch. Halten Sie die Bürger nicht für dumm, bin mit diesen Aussagen tun Sie für die SPÖ nur eines, abwählen, diese Herrschaften agieren mit ARROGANZ UND NICHTSTUN FÜR DIE BETROFFENEN BÜROGER - ABWÄHLEN diese rote Baggage.
A. - Fluglärmbetroffener - 12.07.2010 - 14:37:08
An die Vorsitzende - Hrn.Valentin, sie wissen alles besser, sie können alles, sie betreiben - wie üblich bei spö - schönfärberei. herzlichen dank, dass wir wieder fluglärmbetrieb haben, sie sorgen für unsere gesundheit und die umwelt, hoffentlich verschwinden sie bald von der bildflächen, soviel unnötiges gelabbere, sie machen nichts, sie tragen nichts zu verbesserung unserer situation bei.
F.M., Donaustadt - 12.07.2010 - 11:27:00
Interessanterweise werden diese Millionen eh durchs Dialogforum in Form von Lärmschutzmaßnahmen investiert. Leider gibts diese Leistung halt nur für die unmittelbaren Nachbar (Großenzersdorf, Schwechat, ...); Gerasdorf ist schon zu weit weg. Zitat Dialogforums-Heinze: "Da gibts kein Fluglärmproblem" :-( Die Verbrecher sollten allesamt mit Familien in so eine Region zwangsumgesiedelt werden!
Gerasdorfer - 12.07.2010 - 07:13:47
Wie wärs, wenn pro Jahr ein paar Millionen in die Betroffenen des Fluglärms rund um Wien, NÖ und BGLD investiert werden würden? Nicht nur in unmittelbarer Nähe, sondern auch unter den An- und Abflugkorridoren bis über die Drehfunkfeuer hinaus! Aber das interessiert Euch rotes Pack ja genau NULL!
*grins* - 12.07.2010 - 07:11:07
Jawoll, FRAU Vorsitzende ...
Stadtrat Erich Valentin, SPÖ - 09.07.2010 - 11:37:35
Das Wiener Wasserrohrnetz ist im Durchschnitt 45 Jahre alt und da kann natürlich aufgrund von Materialermüdung auch einmal ein Rohr brechen. Dass dies aber dennoch relativ selten passiert, ist der guten Pflege und der konstanten Sanierung und Erneuerung durch die Wiener Wasserwerke zu verdanken.

Ganz im Gegensatz zu Stiftners Aussagen ist das Wiener Wasserrohrnetz im Vergleich zu anderen Städten in einem ausgezeichneten Zustand. Das gesamte, 3.281 km lange Wasserrohrnetz wird ständig kontrolliert und im Bedarfsfall natürlich auch saniert. Auch der Wasserrohrstrang am Gürtel wurde erst vor kurzem überprüft, ließ aber keine Schäden erkennen. Die Erneuerung der Wasserrohre ist ein laufender Prozess, der auf die Sicherheit der Wasserversorgung ausgerichtet ist. Jährlich werden rund 30 Kilometer Rohre ausgetauscht und dafür pro Jahr rund 30 Millionen Euro investiert.
All das weiß Stiftner, wird aber dennoch nicht müde, mit Unwahrheiten um sich zu werfen!

Stadtrat Erich Valentin, SPÖ,
Vorsitzende des Umweltausschusses