10.02.2012
Gesundheit


14.07.2010
22 neue Gruppenpraxen für Wien
Besondere Berücksichtigung der Fächer Kinder- und Jugendheilkunde, Innere Medizin und Radiologie sowie der Bezirke 21. und 22
In Wien werden in den kommenden Monaten 22 neue Gruppenpraxen geschaffen. Darauf haben sich die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) und die Ärztekammer geeinigt. Die meisten Gruppenpraxen betreffen die Fächer Kinder- und Jugendheilkunde, Innere Medizin und Radiologie (jeweils vier). Dazu kommen je zwei Gruppenpraxen in Gynäkologie, Chirurgie, Haut- und Geschlechtskrankheiten und Orthopädie sowie je eine Gruppenpraxis in Hals-, Nasen- und Ohren-krankheiten beziehungsweise Augenheilkunde.

Unter Beachtung des Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG Wien) werden die meisten neuen Gruppenpraxen in den Bezirken 21. und 22. geschaffen (insgesamt sieben). Die restlichen Gruppenpraxen sind quer über die weiteren Bezirke verteilt.

Die Gruppenpraxenstellen entstehen durch Fusion bereits bestehender Planstellen und werden in Kürze offiziell ausgeschrieben. Laut Ärztekammer-Vizepräsident und Obmann der Kurie niedergelassene Ärzte, Johannes Steinhart, ist damit zu rechnen, dass noch im Herbst dieses Jahres die meisten Gruppenpraxen in Wien in Vertrag sein werden: "Wir wissen, dass viele Kolleginnen und Kollegen großes Interesse an einem Zusammenschluss haben. Es sollte daher kein größeres Problem sein, entsprechend viele Interessenten zu finden."

Für die Patienten bringen Gruppenpraxen eine Reihe von Vorteilen, allen voran ein breiteres Spektrum an ärztlichen Leistungen im niedergelassenen Bereich sowie erweiterte Ordinationszeiten. "Es ist dies ein wirklicher Innovationsschub für die Bundeshauptstadt, mit dem wir eine moderne und zeitgemäße extramurale Versorgung in Wien auch für die nächsten Jahre sicherstellen können", so Steinhart. 

Parallel dazu auch eine Reihe von Einzelpraxisnachbesetzungen

Zusätzlich zu den 22 Gruppenpraxenstellen haben sich Ärztekammer und Gebietskrankenkasse auch auf eine Reihe von Nachbesetzungen von Einzelordinationen geeinigt. Davon betroffen sind vor allem allgemeinmedizinische Praxen, aber auch zwei Kinderfacharzt-Ordinationen in den Bezirken 6. und 11.

"Wir reagieren damit auf die diesbezüglichen Erfordernisse hinsichtlich einer umfassenden medizinischen Betreuung im gesamten Gebiet der Bundeshauptstadt", betont Steinhart.
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