
16.07.2010
| Prostitutionskontrollen durch Stadt Wien und Polizei | |
| 12 überprüfte Betriebe: eine Schließung, 54 Anzeigen, 27 Organmandate | |
| In der Nacht auf heute, Freitag, wurden im Rahmen einer konzertierten Behörden-Aktion von Magistrat und Polizei insgesamt 12 Prostitutionsbetriebe im 15. Bezirk überprüft. An den Kontrollen beteiligte sich auch die Wiener Gebietskrankenkasse. Koordiniert wurde die Aktion vom Dezernat für Sofortmaßnahmen der Stadt Wien. 31 Anzeigen und 27 Organmandate erfolgten aufgrund Nichteinhaltung des Prostitutionsgesetzes. Das betraf unter anderem die Ausübung in Schutzzonen oder Geheimprostitution. Drei Frauen wurden die Kontrollkarten abgenommen, da die Gesundheitsuntersuchungen nicht eingehalten wurden. Ein Freier wurde wegen "Beihilfe zur Prostitution in einer Schutzzone" angezeigt. Auch sämtliche Betreiber, deren Etablissements in Schutzzonen liegen, wurden angezeigt. 19 Anzeigen stellte das Marktamt aus, dabei waren auch Beanstandungen nach dem Tabakgesetz in vier Betrieben. Zwei Anzeigen erfolgten, da die Gewerbeordnung nicht eingehalten wurde. Ein Lokal wurde noch in der Nacht geschlossen, da keine Gewerbeberechtigung vorlag. Damit reagiert die Stadt Wien, wie bei den vorangegangenen Kontrollen in anderen Bezirken auf Beschwerden von Anrainern oder ging Hinweisen des Bezirks und der Polizei nach. Weitere Überprüfungen werden den Schwerpunktaktionen folgen. | |
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