07.02.2012
5. Margareten

20.07.2010
Wiesenfest am Mittelgürtel
Stadt Wien und Margareten fördern Artenvielfalt auf den Gürtelwiesen
Zwischen den vielbefahrenen Fahrbahnen des Gürtels blüht und wuchert es: Zwischen Salbei, Rauke und Wilder Karde tummeln sich etwa Tagpfauenauge und Admiral. Beim zweiten Margaretner Wiesenfest am Montag, 26. Juli, am grünen Mittelstreifen des Margaretengürtels sind alle Wienerinnen und Wiener eingeladen, sich vor Ort von der Vielfalt der Pflanzen und Tiere auf der Gürtelwiese am Margaretengürtel zu überzeugen. Daneben gibt es Beratung für Hobbygärtner, Sensenmähen und viel Information aller beteiligten Partner und Partnerinnen.

mittelgürtel_margaretengürtel_wrbkaMit 51 Prozent Grünfläche zählt Wien zu den "grünsten" Millionenstädten der Welt. "Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Grünraumpolitik der Stadt. Wir werden mit gezielten Maßnahmen den Grünraum weiter ausbauen und auch für die nächsten Generationen schützen", sagte Umweltstadträtin Ulli Sima kürzlich anlässlich der Präsentation der Kampagne "Natur ist in. In Wien" im internationalen Jahr der Artenvielfalt. Die Aktivitäten des 5. Bezirks und der Wiener Umweltschutzabteilung sind Teil dieses Maßnahmenpakets für den Erhalt des hohen Grünraumanteils in Wien.

Artenvielfalt im ganzen Bezirk

Der Bezirk Margareten setzt seit drei Jahren gemeinsam mit der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22 ambitionierte Maßnahmen um, um die Artenvielfalt im ganzen Bezirk zu erhöhen. Dazu gehört z. B. das Projekt Gürtelwiese.

Auf dem grünen Mittelstreifen im Abschnitt Schönbrunner Straße bis Arbeitergasse wurden Wildkräuter-Wiesen angelegt, Säume belassen und heuer sogar ein eigener "Schmetterlingskindergarten" mit Nährpflanzen für Raupen angelegt. Die Wiener Stadtgärten (MA 42) sorgen für eine fachgerechte Wiesenpflege und Betreuung, die Universität für Bodenkultur Wien unterstützt das Projekt mit wissenschaftlicher Expertise. "Das Projekt Grünraum Margareten ist - ganz im Sinne des Internationalen Jahres der Artenvielfalt - ein Erfolg für die Natur und alle naturbegeisterten Wiener", ist Bezirksvorsteher Kurt Wimmer überzeugt. "Neben unseren liebevoll gepflegten Parks nützen wir auch andere Flächen wie eben die Gürtelwiesen, um in unserem kleinen Bezirk der Natur Platz zu verschaffen."

"Wir freuen uns, dass wir im Rahmen unseres Artenschutzprogramms Netzwerk Natur mit dem Bezirk Margareten dieses Projekt durchführen konnten. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie sich Artenreichtum ohne viel Aufwand auch mitten im dicht bebauten Stadtgebiet entwickeln kann. Dort, wo vorher artenarmer Rasen war, gedeihen nun Johanniskraut, Wicke und Wiesensalbei", so Karin Büchl Krammerstätter, Leiterin der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22.

Netzwerk Natur

Das bereits vor zehn Jahren ins Leben gerufene Wiener Arten- und Lebensraumschutzprogramm Netzwerk Natur ist ein wichtiges Instrument des Wiener Naturschutzes. Das Programm der Wiener Umweltschutzabteilung hat sich zum Ziel gesetzt, in ganz Wien - auch im innerstädtischen Bereich - Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu erhalten oder zu schaffen. Sämtliche Maßnahmen werden in Kooperation mit vielen PartnerInnen, wie z. B. anderen städtischen Dienststellen, Bezirken, Schulen oder privaten Organisationen durchgeführt.

Wiesenfest am Mittelgürtel, 15 bis 18 Uhr

Die Besucher und Besucherinnen lernen bei Führungen Pflanzenschönheiten und tierische Bewohner der Gürtelwiese kennen.

Weitere Angebote:

o Schnupper-Sensenmähen und Heu machen
o Bienen erleben und Verkauf von Bienenprodukten 
o Blumen eintopfen & Pflanzenschutz-Infos 
o Pflanzenverkauf und Naturgarten-Infos 
o Gratiskompost der MA 48

Information an den Info-Ständen der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22, der Gebietsbetreuung Margareten, der Wiener Stadtgärten (MA 42), der MA 48 und des Biosphärenparks Wienerwald.
Fot: Wrbka
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bello - 22.07.2010 - 20:20:04
wieder einmal eine reine spö-propaganda-veranstaltung, die alle wiener und wienerinnen zahlen "dürfen".
w: - 22.07.2010 - 11:32:35
wer braucht das? nach dem fest wird alles niedergetrampelt sein und dreck herumliegen. es gibt wichtiger dinge in dem bezirk, lärm und dreck haben wir schon genug, wo nichts gemacht wird. man kann nur den kopf schütteln über solche aktionen. sichtlich steckt wieder die spö mit diesen kostengünstigen aktionen dahinter.
Bösmensch - 21.07.2010 - 20:38:53
Spätestens nach dem Wiesenfest wird es die Artenvielfalt und die wundersamen Kräuter nicht mehr geben.