
02.08.2010
| Hofburg Wien: Silberkammer in neuem Licht | |
| Neues LED-Beleuchtungssystem bringt mehr Qualität für die Besucher bei gleichzeitigen Energie- und Kosteneinsparungen | |
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Bei der Einrichtung der Silberkammer als Museum vor mehr als 15 Jahren schwebte den Kuratoren die Vision des „hellsten Museums der Welt“ vor. Hintergrund war, dass Ausstellungsobjekte aus Glas oder Porzellan, die bei den in der Silberkammer gezeigten Gegenständen aus der höfischen Tafelkultur einen erheblichen Teil ausmachen, weniger lichtempfindlich sind als sonstige Museumsobjekte. In 110 Vitrinen sind rund 7.000 Sammlungsstücke ausgestellt. 1.000 Lichtpunkte sorgen für die Ausleuchtung der prunkvollen Gläserserien und Tafelservices.
Die Schloß Schönbrunn Kultur- und BetriebsgesmbH als Betreiber der Silberkammer sowie die gebäudeverwaltende Burghauptmannschaft haben nun die gesamte Vitrinenbeleuchtung auf eine LED-Lichtlösung umgestellt. 120.000 Euro ließ sich die Burghauptmannschaft das Projekt kosten. „Wir sind bestrebt, unseren Teil zu mehr Energieeffizienz beizutragen, weshalb wir diese Investition gerne getätigt haben“, so Burghauptmann Wolfgang Beer. Der Energieverbrauch hat sich gegenüber dem alten Beleuchtungssystem um 46 Prozent reduziert. Die Lebensdauer der LEDLichtquellen ist 15 Mal höher als die der Halogen-Lichtquellen. „Nur aufgrund der Energieeinsparung würden sich die Kosten erst in rund zwölf Jahren amortisieren, berücksichtigt man aber auch Wartungsaufwand und Personalkosten, rechnet sich die Investition bereits in nur zwei Jahren“, so Schönbrunn-Geschäftsführer Wolfgang Kippes. 