
03.08.2010
| Erfolgsstory: Mobiler Kleingrünmarkt in acht Bezirken | |
| Seit dieser Woche ist es soweit: Der Mobile Kleingrünmarkt, ein Projekt der Grünen Wien, hat seinen zwölften Standort in Wien. Am Leberberg im elften Bezirk wird die Möglichkeit, frisches Bio-Obst und -Gemüse gleich ums Eck zu kaufen von der Bevölkerung bereits rege genutzt. Den Mobilen Kleingrünmarkt gibt es seit Oktober 2009. Mit ihm wollen die Grünen Wien Defizite in der Nahversorgung in den Außenbezirken aufzeigen und auch beispielhaft beheben. So wurden gleich zu Beginn des Projektes vier Standorte in großen Wohnsiedlungen im 21. und 22. Bezirk ausgewählt, in denen nach Meinung der Grünen die Nahversorgung besonders schlecht funktioniert, vor allem die Versorgung mit Bio-Produkten. Eva Lachkovics, Grün-Gemeinderätin und Nahversorgungssprecherin: "Leider ist es am Stadtrand oft so, dass man beinahe dazu gezwungen ist, mit dem Auto zum Einkaufen zu fahren, und das, obwohl hier auf engstem Raum viele tausende Wienerinnen und Wiener wohnen." Mit dem Mobilen Kleingrünmarkt wollen die Grünen zeigen wie es gehen könnte. Seit kurzem eben auch in Simmering. Am Leberberg, einem Siedlungsgebiet für 10.000 Menschen in dem es nur einige Supermärkte gibt, aber weit und breit keinen Markt, hat jetzt der Mobile Kleingrünmarkt seinen zwölften Standort. Jeden zweiten Mittwoch von 17.30 bis 19.30 Uhr bringen die Grünen Bio-Produkte auf den Platz vor der Evangelischen Kirche. Zufrieden über den Andrang am ersten Markttag am Leberberg zeigt sich Herbert Anreitter, Projektleiter für den Kleingrünmarkt und Spitzenkandidat der Grünen Simmering: "Das positive Echo am vergangenen Mittwoch zeigt uns, dass es hier ganz offensichtlich Bedarf gibt. Auch in Simmering wollen die Leute gesunde und ökologisch verträgliche Lebensmittel kaufen, ohne dafür eine Weltreise machen zu müssen." | |
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