11.02.2012
13. Hietzing

04.08.2010
Werkbundsiedlung: Ludwigs Zaudern kostet Millionen
Laufende Sanierung wäre weit billiger gekommen
Das von SPÖ-Wohnbaustadtrat Ludwig nach peinlichem Zaudern endlich angekündigte Sanierungskonzept für die Werkbundsiedlung wird dem Steuerzahler teuer zu stehen kommen, kritisiert die Wiener FPÖ-Architektursprecherin LAbg. Henriette Frank und erinnert daran, dass Ludwig die dahingehenden FPÖ-Forderungen jahrelang vom Tisch gewischt und keinen Handlungsbedarf gesehen hatte.

Eine laufende Sanierung des weltberühmten Architekturdenkmales wäre effizienter und vor allem günstiger gewesen. Abbröckelnde Fassaden und feuchte Keller greifen die Bausubstanz seit Jahr und Tag an, so dass die Werkbundsiedlung vom "World Monuments Fond" (WMF) sogar auf die Liste der weltweit am meisten gefährdeten Kulturdenkmäler gesetzt wurde, erinnert Frank.

Würde Ludwig weniger Zeit für sündteure Eigenwerbung in den Zeitungen verschwenden und mehr auf den Denkmalschutz in unserer Stadt achten, könnten derart gravierende Versäumnisse vermieden werden. Wenn er die jahrelangen FPÖ-Appelle zum Handeln in Sachen Werkbundsiedlung ernst genommen hätte, würden die Sanierungskosten jedenfalls weit niedriger ausfallen, hält Frank fest.
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