07.02.2012
18. Währing

05.08.2010
Paulinenwarte im Türkenschanzpark wieder offen
 
paulinenwarte_sima_pokorny_homole_pid_hourdekNach zweijährigen Renovierungsarbeiten ist es nun soweit: Ab übermorgen, Samstag, ist die Paulinenwarte im Türkenschanzpark wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. "Ich freue mich, dass es gelungen ist, das historische Juwel wieder zu eröffnen, an den Wochenenden kann man von der Aussichtsplattform den Rundblick auf Wien und den Wienerwald genießen", sagt heute, Donnerstag, Umweltstadträtin Ulli Sima (Foto). 

"Die Paulinenwarte ist ein beeindruckendes Stück von Wien. Daher freut es mich, dass wir mit Hilfe des Altstadterhaltungsfonds zur Restaurierung dieses wichtigen Währinger Wahrzeichens beitragen konnten," betont Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (im Foto rechts).

Die Bezirksgruppe Währing der Wiener Naturfreunde und die Wiener Stadtgärten werden gegen ein geringes Entgelt von 50 Cent den Besuch bis Anfang Oktober jedes Wochenende bei Schönwetter ermöglichen. Und zwar an Samstagen von 12 bis spätestens 18 Uhr, an Sonntag von 10 bis spätestens 18 Uhr.

Umfassende Renovierungsarbeiten 

Naturstein und Ziegel wurden nachgemauert und konserviert, die Stahlkonstruktion der Aussichtsplattformdecke teilweise erneuert, der Holzdachstuhl abgedichtet. Der Fußturm und der Stiegenaufgang wurden restauriert, Elektro-, Blitzschutz und Innenbeleuchtung ergänzt, Innenputz, Metall- und Holztüren ebenso restauriert. Insgesamt wurden von der Stadt Wien in Kooperation mit dem Bezirk 673.000 Euro investiert.

Die Geschichte des Türkenschanzpark und der Paulinenwarte

1888 eröffnete Kaiser Franz Joseph den Türkenschanzpark in der damaligen Gemeinde Währing, einem Vorort Wiens. Die feierliche Zeremonie fand genau vor dem zentral gelegenen Aussichtsturm statt. Dieser Aussichtsturm wurde in Sichtziegelbauweise errichtet, die sich optisch und baulich dem Stil der umliegenden Cottage-Villen anpasste. Viele exotische Pflanzen wurden damals in unmittelbarer Nähe dieser Aussichtswarte gepflanzt die zum Großteil von Fürstin Pauline Metternich gespendet wurden. Als Dank erhielt die Aussichtswarte den Namen "Paulinenwarte".
Foto: PID / Christian Houdek
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