10.02.2012
9. Alsergrund

22.08.2010
AKH: Hebammen und Patientinnen empört
Sollte Wehsely keine ausreichende Rechtfertigung geben, muss Kontrollamt tätig werden
"Es ist alarmierend, dass Hebammen im AKH nur dann gehört werden, wenn sie ihre Vorgesetzten per Anwalt mit den Missständen konfrontieren" sagt heute, Sonntag, die grüne Gesundheitssprecherin Sigrid Pilz. Nahezu alle Hebammen der Geburtshilfe haben einen anwaltlichen Brief unterzeichnet, der einen alarmierenden Einblick in die Zustände im Wiener Vorzeigespietal gibt.

"Frau Stadträtin Wehsely wird im Gesundheitsausschuss erklären müssen, warum die Führungssituation bei den AKH Hebammen auch nach mehreren Anläufen nicht positiv geregelt werden kann. Es ist nicht verständlich, dass Hebammen und Patientinnen die Folgen dieser Versäumnisse zu tragen haben.

"Die lückenlose Aufklärung der Vorwürfe hinsichtlich Hygiene, Baumängel und Arbeitsbelastung ist unabdingbar." Es kann nicht sein, dass die schwierigsten Geburten dieser Stadt unter unzureichenden Bedingungen stattfinden müssen. Die hygienische Versorgung von HIV-Patientinnen darf jedenfalls zu keinem Zeitpunkt in Frage stehen." betont Pilz. Sollte Wehsely keine ausreichende Rechtfertigung geben und Abhilfe für die Missstände zusagen können, wird das Kontrollamt tätig werden müssen." schließt Pilz
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