10.02.2012
Wirtschaftsnews


26.08.2010
Schulstart bringt Wiener Handel heuer 37 Millionen Euro
Umfrage: 44% der Wiener werden zum Schul- und Studienbeginn Schreibartikel und Papierwaren kaufen und im Schnitt 63 Euro ausgegeben
In knapp eineinhalb Wochen beginnt für 230.000 Wiener Schülerinnen und Schüler wieder der Ernst des Lebens, ein Monat später beginnt an den Wiener Universitäten und Fachhochschulen für 135.000 Studierende das neue Studiensemester. "Der Bedarf an Schul- und Studienartikel hat sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt", konstatiert Wirtschaftskammer Wien-Präsidentin Brigitte Jank, die die erwarteten Ausgaben der Wienerinnen und Wiener in einer Umfrage untersuchen ließ. 

Und die Aussichten für den Wiener Einzelhandel sind überaus gut. Denn laut der von "makam market research" im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien durchgeführten Befragung planen heuer mit 44 Prozent deutlich mehr WienerInnen als im Vorjahr (39%) Geld für Papier-, Büro- und Schreibwaren auszugeben. Insgesamt bedeutet dies für den Wiener Handel einen Umsatz von 37 Millionen Euro bzw. ein sattes Plus von 23 Prozent im Vergleich zu 2009 (30 Millionen Euro). "Der Beginn des Schul- und Studienjahres gewinnt für die Wiener Händler immer mehr an Bedeutung und hat den traditionell umsatzstarken Muttertag und den Valentinstag bereits überholt", sagt Jank.

Wiener kaufen heuer häufiger und geben mehr aus

Insgesamt scheinen sich die Wienerinnen und Wiener heuer besonders gut auf die Schulsaison vorbereiten zu wollen. Auch bei den geplangten, durchschnittlichen Ausgaben von 63 Euro gibt es heuer ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr (58 Euro).

Ganz oben auf der Einkaufsliste stehen Schreibgeräte (71%), Mappen (65%), Blöcke (64%) und Schulhefte (54%). Schultaschen (1%), Scheren (17%) und Maluntensilien (28%) sind vergleichsweise weniger stark gefragt. Im Schnitt kauft übrigens jeder vier bis fünf unterschiedliche Produkte. Die meisten Einkäufe werden für die Uni oder die Fachhochschule getätigt (40%), auf die Gymnasium-Ober- und Unterstufe entfallen je 20%, auf die Volksschule 17%.

Für den Einkauf entscheidend sind vor allem die Qualität der Produkte (50 Prozent), der Preis (49) und die Nähe des Geschäfts zum Wohnort (33).
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