
27.08.2010
| Alsergrunder Umweltsiegel vergeben | |
| BV Martina Malyar ehrt Fernwärme Wien, AKH und VAMED | |
| Auf Initiative von Bezirksvorsteherin Martina Malyar; SPÖ, wurde heuer erstmals das „Alsergrunder Umweltsiegel“ an besonders innovative Unternehmen vergeben, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Umwelt nachhaltig zu entlasten. Rund ein Dutzend Betriebe am Alsergrund sind dem Aufruf der Bezirkschefin gefolgt und haben ihre Projekte eingereicht. Im Rahmen einer kleinen Feier auf der Summerstage wurden jetzt die Preisträger geehrt. In einer knappen Juryentscheidung hatte das Projekt „Fernkälte“ schließlich die Nase vorn. Dafür ausgezeichnet wurden die Fernwärme Wien GmbH - Fernkältezentrale Spittelau als Erzeuger und die Einreicher AKH - Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien und VAMED-KMB Krankenhausmanagement und Betriebsführungsges.m.b.H als Abnehmer der Fernkälte im Bezirk. Im AKH können durch den Teilumstieg auf die umweltschonende Kälteproduktion mit Wärme und Strom aus der Müllverbrennung die CO2 Emissionen bis 2011 um weitere 4.000 t reduziert werden. In den Kreis der Nominierten schafften es außerdem die Projekte: - Radflohmarkt im WUK (eingereicht von der Event Company) als Recycling-Projekt, für das alte und defekte Räder repariert und im Umlauf gehalten werden. Die Organisation erfolgt über einen gemeinnützigen Verein. Der Reinerlös wird einem vom AMS unterstützen Projekt zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsprozess zur Verfügung gestellt. - Betriebsökologisches Projekt der Bank Austria UniCredit Group am Standort Franz-Josefs-Bahnhof. Hier wurde der Energiehaushalt und Schadstoffausstoß für ein ganzes Bürogebäude drastisch heruntergefahren. "Ich bin beeindruckt von der Unterschiedlichkeit und Qualität der eingereichten Projekte“, sagte die Initiatorin, Bezirksvorsteherin Martina Malyar in ihrer Rede. „Umweltschutz fängt im privaten Bereich an, und diese Projekte räumen mit dem dummen Vorurteil auf, er würde dort auch enden." So gesehen gab es an diesem Abend keine Verlierer sondern nur Gewinner, wie die Bezirkschefin meinte: "Sieger der Herzen ist sicherlich das Projekt Radflohmarkt, das zusätzlich durch seinen gemeinnützigen Charakter besticht und sich auch in andere Bezirke und Gemeinden exportieren ließe. Ich freue mich daher besonders, dass es dieses Projekt in den Kreis der Nominierten geschafft hat." | |
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