
02.09.2010
| FH-Studierende von Wiener Linien diskriminiert | |
| Stadt Wien ist aufgefordert, zu handeln | |
| Der Studienalltag von FH-Studierenden beginnt im September, das Semesterticket der Wiener Linien gilt ab Oktober. Die mehr als 10.000 Studierenden an Wiener Fachhochschulen müssen, um ihre Studienorte erreichen zu können, erst ein teures Ferienticket lösen. "Diese Praxis ist eine klare Diskriminierung und zeigt deutlich, wie gering das Interesse der Stadt Wien an den Fachhochschulen und ihren Studierenden ist", so Tobias Haas vom Vorsitzteam der ÖH FH Campus Wien. "Die Wiener Linien sind dringend aufgerufen, das Semesterticket für FH-Studierende auszuweiten", fordert Pia Politzer vom Vorsitzteam. Der September als auch der Februar sind für FH-Studierende keine Ferien, auch wenn diese Information die Wiener Linien noch nicht erreicht haben dürfte", so Politzer weiters. "Angelegenheiten wie diese können wahlentscheidend sein. Die verantwortlichen Politiker und Politikerinnen sind dazu aufgefordert, ein deutliches Bekenntnis zu den FH-Studierenden in Wien zu geben und die entsprechenden Schritte zur Beseitigung dieser Ungerechtigkeit zu setzen. Die Selbstbeweihräucherung im Zuge der 24h-U-Bahn kann nicht über Missstände in Gerechtigkeitsfragen hinwegtäuschen", so Tobias Haas abschließend. | |
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