
04.09.2010
| Ein Freund, ein guter Freund … | |
Noch in Reichweite ihres Heimatortes kommt es zu einem Zwischenfall, bei dem Isaac in Notwehr einen Mann tötet. Sein Freund Billy war in Gefahr, er musste ihm einfach helfen. Aber Poe’s Jacke bleibt am Tatort. Er geht für Isaac in den Knast, der sich nun allein auf den Weg in eine vermeintlich bessere Zukunft im Westen macht. Die Schuld hat er im Reisegepäck. Philipp Meyer zerpflückt gekonnt den amerikanischen Traum. Seine Schreibweise ist zwar anfangs gewöhnungsbedürftig, da die Handlung immer aus der Sichtweise verschiedener Personen vorangetrieben wird, aber hält den Fortgang lebendig. Das Buch atmet die Verzweiflung, die Trümmer eines Lebens und die Hoffnung. Ein großer Roman, keine leichte Lektüre! Lilly Tampier | |
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