
06.09.2010
| Nacht-U-Bahn: Wo blieben die versprochenen zwei Polizisten pro Zug? | |
| FP: Eigene U-Bahn-Polizei unerlässlich | |
| Die SPÖ in Wien täte gut daran, würde sie nur das versprechen, was sie auch tatsächlich halten könne. Alleine der vollmundig angekündigte Polizeieinsatz am Wochenende in den Zügen der Nacht-U-Bahn sei ein Schuss nach hinten gewesen. Das Soll konnte nicht erreicht werden, die Sicherheitsmankos seien nach wie vor evident und der ohnehin akute Personalmangel bei der Exekutive habe sich durch diese von der SPÖ initiierte Aktion in ganz Wien noch weiter verschärft, kritisiert heute, Montag, der Sicherheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Johann Gudenus das miserable Ergebnis der Bestreifung der 24-Stunden U-Bahn. Zwar würden sich die Exekutivbeamten bei ihren zahlreichen Einsätzen in der Bundeshauptstadt schon nahezu zerreißen und im Bereich des Möglichen auch ihr Bestes geben, allerdings würden ihnen die Rathausroten nun im Zuge des Wahlkampfs in Sachen Kriminalitätsbekämpfung wieder einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen. Jene Polizisten, die jetzt nämlich zur Sicherung der U-Bahn Stationen und Züge abgezogen wurden, seien zahlenmäßig viel zu wenig. Die Beamten hätten eigentlich nicht einmal eine Toilettenpause einlegen dürfen, um das SP-Versprechen von zwei Polizisten pro Zug einzuhalten. Auf der anderen Seite hätten diese natürlich in ganz Wien für andere Einsätze gefehlt. Die FPÖ-Wien fordert daher erneut 1500 Polizisten mehr in Wien sowie eine permanente 150-Mann starke U-Bahn Polizei für mehr Sicherheit in den Stationen und Zügen, so Gudenus abschließend. | |
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