20.05.2012
18. Währing

06.02.2012
Parkplatzstudie ist "unseriös und frisiert"
Die von Rot-Grün vorgestellte Studie zur Einführung der Parkraumbewirtschaftung in Währing dürfte im Haarstudio "Maria" frisiert worden sein und ist außer unseriös nur unseriös, halten der Währinger FPÖ-Obmann LAbg. Udo Guggenbichler und FPÖ-Klubobmann Georg Köckeis fest und fordern eine Bürgerbefragung zu diesem Themenkreis.

Das grüne Machwerk beruht lediglich auf einer einmaligen, punktuellen Überprüfung der Stellplatzauslastung im Bezirk (9 bis 11 und 20 bis 22 Uhr), ohne große Verkehrserreger im 18. Bezirk (AKH, WIFI, etc.) zu berücksichtigen und lässt zahllose Fragen offen. Ein notwendiger Kriterienkatalog für Regelungen betreffend Mitarbeiterparkplätze, Kleingärtner, Cottageviertel, Nahversorgungsbetriebe, Privatgaragen, etc. fehlt leider völlig.

Die Grenze der Pickerlzonen erst in der Scheibenbergstraße anzusetzen ist ebenso nicht nachvollziehbar wie die Forderung (!!) des Magistrats, bis 20. Februar gefälligst die Bezirksanträge für die Einführung des Parkpickerls am Schreibtisch am Tisch liegen zu haben, sagt Köckeis.

Eine seriöse Studie des ÖAMTC besagt, dass sich 69% der Wiener Bevölkerung und Pendler gegen eine Ausdehnung der Pickerzonen aussprechen. Rotgrüne Abzocke sowohl ohne Gegenleistung als auch ohne Bürgerbefragung kommt eben doch nicht so rasend gut an, merkt Guggenbichler an und fordert erneut ein kostenloses Parkpickerl für ganz Wien.
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Wiener - 21.02.2012 - 12:50:01
Vor allem, was soll das ständige gelüge über eine Abstimmung. Tatsächlich ist das Parkpickerl in den Westbezirken, ausser dem 19., bereits BESCHLOSSEN. Freut Euch auf die neue Abzocke.
Franzerus - 21.02.2012 - 08:48:29
Abzocke ohne Ende, Drohungen am laufenden Band " Wenn Währing nicht mitzieht dann kommt die Blechlawine...", "Vassilakou veranlasst dann halt das Pickerl".. Nordkorea lässt grüßen.
@Ein erzürnter Autofahrer und Innerstädi - 07.02.2012 - 16:36:24
Wien: Ein Mietshaus mit 5 Stöcken. Darin befinden sich angenommen 20 Wohnungen. In jede Wohnung wohnt eine Familie mit Mann, Frau und vielleicht auch noch ein Sohn oder eine Tochter über 18. Jeder will mobil sein und hat ein Auto. Sind also grob gerechnet 60 Autos. Streichen wir davon sogar die Hälfte, bleiben 30 Autos. Ein Auto hat im Schnitt eine Länge von 4m. Das sind dann mit Parklücke ein Bedarf von 150 Meter Parkflächenlänge. Das Mietshaus hat aber nur eine Länge von vielleicht 50 Meter! Ich sehe hier ein anderes Problem, als die immer und ewig angeschwärzten Pendler!!!!
geri59 - 07.02.2012 - 12:13:33
Das mit der Pendlerpauschale ist doch ein Scherz. Die bekommt jeder, auch ein Wiener, der in Wien arbeitet.
http://www.finanz-journal.at/pendlerpauschale-2012-2/
Wer sich nicht darum kümmert ist selber schuld.
Ausserdem deckt sie nur einen Bruchteil der tatsächlichen Kosten ab.
Zahlen sollten endlich einmal die, die definitiv NICHTS beitragen, aber immer neue Anforderungen stellen. Wir wissen, wer gemeint ist.
Ein erzürnter Autofahrer und Innerstädi - 07.02.2012 - 09:36:35
Warum werden immer wir Wiener bestraft und nicht die Pendler die ja meist eine Pendlerpauschale bekommen
geri59 - 06.02.2012 - 22:03:00
Und schon wieder ein Grüner, der Quatsch schreibt. Dass das Parkpickerl (wird sicher zum Unwort des Jahrhunderts gekürt) sehr wohl nur der Abzocke dient sieht man ja in den Bezirken innerhalb des Gürtels. Wo ist denn da die ach so tolle Lebensqualität geblieben? Und warum gibt es überhaupt eine Überparkung? Wohl doch nur, weil ihr Juteträger die Parkplätze reihenweise eliminiert. Opfer für total sinnlose Schwachsinnigkeiten.
Bitte, ihr Grünen, tut der Welt einen Gefallen und geht auf die Wiese spielen. Aber lasst Planung den Leuten übrig, die etwas davon verstehen.
Und dass die Radfahrer endlich einmal zur Kasse gebeten werden und auch Nummerntafeln bekommen sollen, das kann ich nur zu 100% unterstützen.
Citizen - 06.02.2012 - 21:38:23
Die Grünen sollen sich ihre Parkpickerl nehmen und sich aus der Politik entfernen, weil das so ziemlich die größte Frechheit ist die jemals an den Autofahrern begangen wurde. Es wird jetzt einmal Zeit das sich die Radfahrer an den Kosten beteiligen die der Ausbau des Radfahrnetzes kostet. Weiters wird es Zeit das die Radfahrer Kennzeichen haben wie die Autofahrer u.Versicherungen zahlen da die Radfahrer immerhin viele Unfälle verursachen u.die Fußgänger u.Autofahrer auf der Strecke bleiben.
Marcel Kneuer - 06.02.2012 - 14:30:35
Die FPÖ will offenbar die Fakten einer seriösen Studie der Universität für Bodenkultur nicht akzeptieren. Professor Samer vom Institut für Verkehrswesen an der BOKU Wien die Seriösität abzusprechen, schafft wieder einmal nur die FPÖ. Schon ohne Studie war sonnenklar, dass Währing ein Parkpickerl braucht, die Studie hat das nur noch einmal bestätigt. Überparkung, schlechte Luft und knapper öffentlicher Raum machen das Parkpickerl in Währing schon lange notwendig. Die BezirksbewohnerInnen werden von weniger Lärm und höherer Lebensqualität profitieren, wenn erst einmal das Parkpickerl eingeführt ist.

Marcel Kneuer,
Klubobmann der Grünen Währing