
10.02.2012
| Gefährliche Liebesgrüße zum Valentinstag | |
Am 14. Februar ist wieder Valentinstag. Cyber-Kriminelle nutzen diesen Tag auch in diesem Jahr wieder und versenden massenhaft Spam-Mails, um ahnungslose Internetnutzer in die Falle zu locken. Die dort eingebundenen Links leiten Anwender u.a. auf unseriöse Online-Shops und Schadcode-Seiten. Die Täter haben es hierbei insbesondere auf persönliche Daten, wie Kreditkarteninformationen abgesehen. Eine andere aktuelle Betrugsmasche: Mit gefälschten 50-Euro-Einkaufsgutscheinen großer Online-Shops versuchen die Ganoven Nutzer auf Werbe-Seiten zu locken. Jeder Aufruf generiert dabei Geld, so dass dieser Klickbetrug sehr lukrativ für die Kriminellen ist. Für die Verbreitung missbrauchen die Täter soziale Netzwerke, wie beispielsweise Facebook. G Data rät Nutzern zur Vorsicht bei Spam-Mails und Angeboten in sozialen Netzwerken und gibt Sicherheitstipps. Über soziale Netzwerke wie Facebook hatten Kriminelle schon in der Vergangenheit gefälschte Gutscheine für die Online-Shops von Media-Markt und Saturn verbreitet. Wie die Experten der G Data SecurityLabs ermittelten, werden aktuell auch gefälschte Amazon-Coupons angeboten. - E-Mails von unbekannten Absendern gehören ungelesen gelöscht. Dateianhänge, wie Grußkarten oder Videos, sollten ebenso wie Links nicht aufgerufen werden. - Das installierte Betriebssystem, der Browser und seine Komponenten sowie die installierte Sicherheitslösung sollten immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Programm-Updates sollten umgehend installieren werden, um so bestehende Sicherheitslücken zu schließen. - Auf dem Computer sollte eine umfassende und leistungsstarke Sicherheitslösung installiert sein, die den http-Traffic permanent auf Schadcode hin untersucht. PCs sind so vor Infektionen durch Drive-by-Downloads wirksam geschützt. Ein Spam-Filter zur Abwehr von unerwünschten E Mails ist ebenfalls ein Muss. - Die Sprache kann einen Betrug schon entlarven. Es ist eher unwahrscheinlich, dass Freunde eine Nachricht in einer anderen Sprache, als ihrer Muttersprache verschicken. Auch Rechtschreib- und Grammatikfehler sind häufig ein Indiz für unerwünschte Post. - Online-Kriminelle nutzen den Vertrauensvorschuss der Nutzer für ihre Zwecke aus. Auch in sozialen Netzwerken sollten Links daher nicht unbedacht angeklickt werden, selbst wenn sie von Freunden kommen. Bei der Überprüfung von Kurz-URLs helfen Dienste wie z.B. longurl.org | |
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Gefälschte Amazon-Geschenkkarten